Architektur in der Automobilproduktion
Neuer Besucherweg BMW Werk München
Rechtzeitig zur Eröffnung der BMW Welt stellt das Münchner Architekturbüro Hermann + Öttl den zwei Kilometer langen Besucherweg fertig, der Einblicke in die Faszination des Automobilbaus gibt. 150.000 Besucher jährlich schauen dabei - in Gruppen geführt mit jeweils 30 Personen - den Mitarbeitern von BMW über die Schulter. Mittels Brücken und Stegen führt der neue Weg kreuzungsfrei durch das Werk und eröffnet, die dem breiten Publikum ansonsten verborgene interessante Welt der automatisierten Produktion, beginnend im Presswerk, Karosseriebau, der Lackiererei sowie zum Motorenbau und der Montage.
Der entwickelte Modulbaukasten ermöglicht mit durchgängiger und unaufdringlicher Formensprache in Verbindung mit den bestehenden Räumen und Einbauten ein einmaliges und spannendes architektonisches Erlebnis. Die verwendeten Materialen Edelstahl, Streckmetall, Stahl und leuchtendes Glas steigern diesen Eindruck.
Die Architekten konzipierten die modulare Bauweise, um beim Bauen im Bestand, während laufender Produktion, flexibel allen komplexen Anforderungen gerecht zu werden. In dem historisch gewachsenen Gebäudebestand im orthogonalen System, setzte das Architektenteam mit funktionalen und architektonisch strukturierten Formkonzept klare Akzente.

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BMW AG Projektleitung Bauherr, J. Pohl
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Mitarbeit - Entwurf und Planung
J. Achilles
F. Andres
C. Heinzerling
A. Mallach
R. Mayer
I. Pawlica
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Ausschreibung und Bauüberwachung
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H+Ö Architekten
mit Büro für Baudurchführung
Dieter Zinner, Krailing
A. Reichert, G. Ortler
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H+Ö Architekten
mit Ing. Büro Dr. Behringer, München
M. Enzweiler, P. Gerich
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Ing. Büro U. Lincks, Miesbach
mit Ing. Büro Egger, Miesbach
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