Zollernstrasse, Augsburg | Kleines Schloss, Türkkheim | Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg | 
 

 HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM  HERMANN + ÖTTL :: ARCHITEKTEN BDA :: UMBAU + SANIERUNG :: KLEINES SCHLOSS MARKT TÜRKHEIM

 

KLEINES SCHLOSS –
MARKT TÜRKHEIM

Kurzbeschreibung

Am nördlichen Ortsbeginn des Marktes Türkheim befindet sich ein einzigartiges Ensemble bestehend aus einem Kapuzinerkloster aus dem Jahr 1685, dem Schlossensemble bestehend aus dem Hauptbau, errichtet 1682-86 durch Antonio Viscardi und verändert um 1754 durch Francois Cuvillies und dem sogenannten Kleinen Schloss, errichtet 1695 durch Antonio Viscardi. Verbunden werden diese Gebäudegruppen durch einen im Jahr 1827 errichteten, klassizistischen Torbogen, dem sogenannten Ludwigstor. Südlich der Schlossanlage befindet sich der 1682 angelegte Schlossgarten, der im 18.Jahrhundert durch eine Mauer eingefasst wurde.
Im Hauptgebäude befindet sich heute das Rathaus des Marktes Türkheim. Das kleine Schloss stand ungenutzt und war baulich, ebenso wie der Schlossgarten und die Schlossgartenmauer, in äußerst schlechtem Zustand. Im Rahmen der von unserem Büro durchgeführten vorbereitenden Untersuchungen nach Städtebauförderungsgesetz wurde demnach die Sanierung und Neunutzung des kleinen Schlosses und des Schlossgartens als dringliches Sanierungsziel festgelegt. 1992 erhielt unser Büro den Auftrag zur Sanierung des Kleinen Schlosses.

Das gesamte Gebäude musste abgefangen werden, d.h. es wurden nachträglich Fundamente unter allen tragenden Bauteilen eingefügt. Zum Teil wurde das Gebäude unterkellert. In den neuen Kellerräumen befinden sich Nebenräume für die im Erdgeschoss eingebaute Gastronomie. Im 1.Obergeschoss befinden sich die schönsten Räume des Schlosses mit reich verzierten Stuckdecken. Diese Räume wurden als Museums- und Ausstellungsräume umgebaut. Im 2.Obergeschoss wurden Büroräume eingeplant.
Die Grundstruktur des Schlosses blieb erhalten, die im Laufe der Zeit vorgenommenen Veränderungen und Einbauten wurden entfernt und weitgehend der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Um eine getrennte Erschließung der einzelnen Geschosse zu ermöglichen, wurde eine neue Treppe eingebaut. Die gesamte Umbaumaßnahme folgte dem Ansatz, alles Alte soweit möglich zu erhalten und sorgfältig zu restaurieren, alles Neue setzt sich deutlich davon ab und ist als Neues, Modernes klar erkennbar.
Die Fassade wurde nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten saniert. Die alten Fenster zu den Strassenseiten wurden restauriert, zur Schlossgartenseite wurden neue Fenster eingebaut, im Erdgeschoss der Gastronomie wurden die Fenster durch Fenstertüren ersetzt.

 

Daten zum Projektt

Beauftragung

1992

Planungszeit und Ausschreibung

1992 –1993

Bauzeit

1993 –1995

Gesamtkosten

1,5 Mio. Euro

Fertigstellung 2. Bauabschnitt

11/2000

Bruttogeschossfläche

ca. 6.000 m2

Hauptnutzfläche

ca. 3.700 m2

Projektbeteiligte

Bauüberwachung:

Bauamt Mkt. Türkheim

Tragwerksplanung:

Ing. Büro Roll GmbH, Kaufbeuren

HLS- Planung:

Ing. Büro Lutzenberger, Mindelheim

Elektroplanung:

Planungsbüro K. Schmidpeter, Mindelheim

Befunduntersuchung Fassade:

BLfD, Dr. Susanne Fischer,
R. Schuhwerk, Restaurator