U-BAHNHOF ST. QUIRINS-PLATZ
MÜNCHEN
Kurzbeschreibung
Im Bereich des St.Quirin-Platzes quert die U-Bahnlinie mit ihrer Trasse direkt eine innerstädtische Grünanlage. Eine derartige Situation gibt es im dichtbebauten München nur selten. So drängte es sich förmlich auf, an dieser Stelle einen U-Bahnhof zu entwerfen, der nahe an der Oberfläche gelegen- das grüne Umfeld einbezieht und in bisher nicht verwirklichtem Maße natürliches Tageslicht zur Geltung kommen lässt. Dementsprechend wird die Erscheinung der Bahnsteighalle durch eine weite, geschwungene Öffnung in der Decke geprägt, die sich in der südwestlichen Seitenwand fortsetzt und durch eine muschelförmige Glaskuppel überdacht ist. Die Glaskuppel setzt ein weithin sichtbares Zeichen und markiert das Ende der Grünanlage. Die Glaskuppel mit der galerieartigen Schalterhalle und den Treppen- und Rolltreppenabgängen auf den Bahnsteig befindet sich etwa in der Mitte des ca. 130 m langen Bauwerks. Die extravagante Raumwirkung des U-Bahnhofs entsteht zum einen durch die großzügige Tageslichtöffnung in der Bahnsteigmitte, zum anderen durch den Kontrast zwischen "naturbelassenem" Rohbau und veredeltem Ausbau.
Der U-Bahnhof St.Quirin-Platz wurde im Zuge der Verlängerung der U-Bahnlinie U1 um insgesamt 4 Stationen errichtet. Baubeginn für die gesamte Streckenverlängerung war im Jahr 1990. Im Nov. 1995 waren die Rohbauarbeiten für den U-Bahnhof St.Quirin-Platz fertiggestellt. Eröffnung des Bahnhofs bzw. der gesamten Streckenverlängerung war im November 1997.
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U-Bahn-Referat LH München
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Tragwerksplanung Glasdach:
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Ingenieurbüro U. Elsner, Planegg b. München
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Dr.Ing. Rüdiger Müller, München
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U-Bahn-Referat LH München
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Bauleitung Roh- und Ausbau:
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U-Bahn-Referat LH München
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Gesamtkosten Ausbau und Glasdach
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