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Stuttgart 21
Wettbewerb Hauptbahnhof Stuttgart
Der Bahnhofswettbewerb wurde von der Deutschen Bahn AG im Februar 1997 ausgelobt. Beteiligt waren das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart. Gesucht waren Lösungen für die bauliche und gestalterische Konzeption des neuen Hauptbahnhofs, dessen acht Gleise quer zu den jetzigen Gleisen des Kopfbahnhofs verlaufen. Das bestehende Bahnhofsgebäude von Paul Bonatz, das unter Denkmalschutz steht, sollte dabei berücksichtigt werden.
Darüber hinaus sollte die städtebauliche, gestalterische und funktionale Einbindung des neuen Hauptbahnhofs in das städtebauliche Umfeld und die Schloßgartenanlagen dargestellt werden. Der zukünftige Hauptbahnhof soll ein "sichtbares Zeichen zukunftsweisender Mobilität und Wahrzeichen für Stuttgart und seine Region sein", so lautete die Aufgabenstellung.
In dem zweiphasigen, internationalen Realisierungswettbewerb Umbau und Neubau Hauptbahnhof Stuttgart erhielt unser Architekturbüro einen der 1 Preise.
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Der "Neue Hauptbahnhof" präsentiert sich nach dem Vorschlag des Verfassers als ein kristalliner Baukörper, der sich - in enger Verknüpfung mit dem Bonatzbau - nach allen Seiten hin öffnet und so eine Brückenfunktion zwischen bestehender City und der neuen Stadt erfüllt. Die stadtgestalterische und inhaltliche Vorgabe wird mit erheblicher Qualität umgesetzt. Die Bezugslinien des Stadtgrundrisses werden sehr bewußt aufgenommen, duch das Überschieben der großen Bahnhofshalle über die verlängerte Königstraße in den Park hinein wird der Bahnhof in seiner neuen Richtung und Ausdehnung auch von der alten City aus erlebbar und bildet, zusammen mit dem Turm, eine wohltuende Zäsur dieser Achse.
Die baukörperliche und funktionale Disposition bedingt einen totalen Abbruch der seitlichen Flügel des Bonatzbaus, was bei der insgesamt überzeugenden Konzeption vertretbar ist. Nachvollziehbar aus der vorgeschlagenen Erschließung beziehungsweise der offenen Führung der Königstraße durch die Bahnhofshalle und der damit verbundenen Freistellung des Turms ist auch der Abbruch des Seitenflügels der Großen Schalterhalle.
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Daten zum Projekt
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Februar - Juli 1997
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zweiphasiger Realisierungswettbewerb
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August November 1997
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Überarbeitungsphase
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Planungsbeteiligte
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Landschaftsarchitekt
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Tobias Frauscher, München
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Tragwerksplanung
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Dr. Bernhard Behringer, München
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Verkehrsplanung
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Prof. Dr. Lang, München
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Gebäudetechnik und Lichtplanung
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HL-Technik AG, München
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Schalltechnische Beratung
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Müller BBM, München
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Wettbewerb Bahnhof Gotha
2.Preis, 1995
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Der Entwurfsansatz liegt in der Betonung der Grünachse Bahnhofsstrasse. Die ursprünglichen Raumkanten der einstmals großzügig angelegten Strasse werden konsequent fortgeschrieben. Endpunkt dieser baulich streng gefassten Struktur ist ein neues Bahnhofsgebäude, dessen Form nachvollziehbares Resultat dieser klaren Planungsabsicht ist. Zusätzlich erfährt die Achse Bahnhofsstrasse Bahnhof eine inhaltliche Verdichtung von attraktiven Erlebnis- und Raumbereichen. Das Konzept des Bahnhofsneubaus reagiert auf das alte Bahnhofsgebäude in seiner ehemals gedachten Symmetrie und überzeugt als Alternative.
Der Entwurf besitzt insbesondere in seiner Raum- und Verkehrsdifferenzierung, bemerkenswerte prototypische Merkmale, die für die Perspektive des Bahnhofs anregend und wertvoll sind.
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Beteiligte Fachplaner
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Tragwerksplanung
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Dr. Bernhard Behringer, München
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Verkehrsplanung
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Lang-Keller-Burkhardt, München
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Wettbewerb Bahnhof Limburg a.d. Lahn
4.Preis, 1997
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Der Entwurf schlägt ein vollständig neues städtebauliches Konzept vor, das sich durch eine strenge, parallel zur Neubaustrecke ausgerichtete Struktur auszeichnet, die durch drei markante Grünzüge gegliedert ist, die eigenständige Quartiere bilden. Der Bahnhof ist während der Annäherung frühzeitig sichtbarer Mittelpunkt. Das Konzept zeichnet sich durch hohe Flexibilität und Nutzungsneutralität aus.
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Beteiligte Fachplaner
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Tragwerksplanung
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Dr. Bernhard Behringer, München
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Verkehrsplanung
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Lang-Keller-Burkhardt, München
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Landschaftsplanung
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Tobias Frauscher, Landschaftsarchitekt, München
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Wettbewerb Bahnhof Papestrasse, Berlin
Ankauf, 1999
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Beteiligte Fachplaner
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Mitarbeit
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Richard Mayer
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Tragwerksplanung
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Ing. Büro SSF, München-Berlin
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Gebäudetechnik und Lichtplanung
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HL-Technik AG, München
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Wettbewerb S-Bahnhof Rathaus, Leipzig
2. Preis, 1998
mit Hilmer & Sattler Architekten, München
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Beteiligte Fachplaner
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Mitarbeit
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Richard Mayer
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